Wieder eine gelungene Abschlusstour der Serie Warum nicht klettern.
Start in Rivera-Bironico – mit der Gondel zur Alpe Foppa, dort gibt’s einen Startkaffee. Danach Aufbruch zu einer langen Tour bei recht gutem Wetter – abwechselnd Sonne/Nebel – aber ohne Regen; nach gut 5 Stunden auf dem Mte. Lema angekommen. Mit der Gondelbahn hinunter nach Miglieglia und von dort mit der Bahn nach Hause. Schön war’s!
Nach einer holprigen Zug-Seilbahnfahrt (Verspätung von ca. 1 Std.) konnten wir unsere Tour ab der Bergstation Golzern beginnen.
Sogleich forderte uns eine stetige Steigung auf offenem Gelände bei gemächlichem hilfreichem Tempo von ca. 1,5 Std. heraus. Bei einem Zwischenziel wurden wir von bequemen Holzbänken zur Mittagsrast eingeladen.Beim Blick in Richtung Windgällenhütte konnten wir den Gletscher sowie den Golzernsee in ruhiger Atmosphäre geniessen. Vor der Windgällenhütte konnten wir einige Lama’s gemütlich auf Weidegras verteilt bewundern. Natürlich durfte eine Kaffeepause samt Kuchen vor der Windgällenhütte nicht fehlen. Nach unserer Zwischenverpflegung sind wir Richtung Golzernsee Talabwärts gewandert. 3 der Gruppe haben es sich nicht nehmen lassen und einen Sprung ins kühle Nass (Golzernsee) gewagt. Der Rest der Teilnehmer genossen im Restaurant Edelweiss einen Schlusstrunk. Mit zufriedenen Gesichtern haben wir am Ende meiner 2.ten geleiteten SAC-Tour die Heimreise Richtung Züri-See angetreten.
Die Seilbahn hat uns von Bürglen (UR) nach Biel hochgetragen. Bis zum Einstieg des Klettersteiges können wir unsere Muskeln dank moderater Steigung gemütlich in Gang bringen. Dann folgt die erste felsdurchsetzte Steilstufe und wir erreichen nach einer guten Stunde den ersten Rastplatz. Die Sonne scheint bereits mit grosser Karft, wie es diesen Sommer über sehr lange Zeit zur Gewohnheit geworden ist. Doch ein angenehmes Lüftchen trocknet den Schweiss bald ab. Über den Wind sind wir später in der Geröllhalde unterhalb der Rossstocklücke besonders dankbar. Die Kraxelstelle durch das Kamin, hoch zur Lücke macht klar, weshalb der Weg blau-weiss markiert ist. Die ganze Gruppe meistert diesen Aufstieg ohne nenneswerte Schwierigkeiten und wir stehen in der Rossstocklücke, zum Teil schon ein bisschen Stolz über den Erfolg im anspruchsvollen Gelände. Am Ende der steilen Nordostflanke wartet die letzte Steilstufe. Mit Unterstützung durch eine Kette meistern wir auch diese Herausforderung. Nun liegt noch die letzte Viertelstunde Aufstieg über den Gratrücken auf den Gipfel vor uns. Wir geniessen die Aussicht und die angenehme Temperatur und mustern den eindrücklichen Nachbarn, den Fulen. Fast zum Schluss des Abstieges machen wir auf der Terrasse der Lidernenhütte Halt. Später lässt uns ein Blick zum Himmel rasch aufbrechen, um mit der Seilbahn noch vor dem aufziehenden Gewitter die Talstation Chäppeliberg zu erreichen. Kaum waren die letzten der Gruppe dem luftigen Kistchen entstiegen, wurde der Betrieb wegen Wind und Gewittergefahr eingestellt.
Bergwanderung „Männli“
Am 28. Juli wanderte eine Gruppe Senioren vom Glaubenbielenpass auf den Männli. Nach der Mittagsrast am Aussichtspunkt Gibel folgte ein langer Abstieg zum Brünigpass.
Wenige Tage, bevor die Hitzewelle mit neuem Temperatur-Rekord zuschlägt, entführt uns Tourenleiter Lukas in kühlere Höhen. Mit Zug und Postauto erreichen wir bei strahlendem Wetter den abgelegenen Glaubenbielenpass, den Übergang vom Entlebuch ins Becken des Sarnersees. Ohne Startkaffee, dafür bereichert mit Informationen des Tourenleiters zur geplanten Route, geht es zügig aufwärts zur «Chringe». An diesem kleinen Pass halten wir eine erste kurze Rast, vor uns ein grossartiges Panorama vom Titlis bis zu den östlichen Berner Alpen. Diese Aussicht bleibt uns bis zum Erreichen unseres heutigen Gipfels, dem «Männli» erhalten, wobei immer mehr von den hohen Bernern in unseren Blickwinkel treten. Die kurze «Gipfelrast» beschränkt sich auf einen kurzen Fototermin, denn für einmal ist der Gipfel nicht der höchste Punkt der Wanderung. Diesen erreichen wir nach schöner Gratwanderung. Dann ist es nicht mehr weit zur Mittagsrast beim «Gibel», wo sich nun noch das ganze Haslital und die beiden grossen Berner Bergseen vor unseren Augen ausbreiten. Schliesslich nehmen wir die rund 1000 Höhenmeter Abstieg unter die Füsse, zunächst luftig über den Grat, dann elegant durch die Bergflanke. Eine letzte Rast mit hochwillkommener Abkühlung der Arme in einem Brunnen, dann erreichen wir auf steiler Forststrasse den Brünigpass. Ein Zielkaffee beschliesst das heutige Bergerlebnis. Sechs zufriedene Teilnehmerinnen und Teilnehmer danken Lukas für die Auswahl und umsichtige Leitung dieser abwechslungs- und aussichtsreichen Tour.
Tourenleiter: Lukas Henggeler
Teilnehmende: Verena Oertli, Monika Tiefenbach, Anny Hauser, Ursi und Thomas Weibel, Jörg Luster
Regen ist diesen heissen und trockenen Sommer sehr willkommen. Wir durften also nicht klagen, dass es an unserem Kletter-Wochenende immer wieder regnete. Wir genossen das Zusammensein liessen aber die Kletterausrüstung im Rucksack.
Erste Hochtour der Sommersaison vom Val Roseg aus.
Die Flex-Tour auf den Rhonestock sollte nach der Freigabe des Furkspasses erfolgen. Nur war der Rhonegletscher bereits bis weit oben blank.
Also schliefen wir eine Stunde länger und genossen einen abwechslungsreichen, letzten Schneeschuh-Tag auf dem Kleinen Furkahorn; Wir konnten die Schneehüner beobachten, einen Steinbock bestaunen, die Wolkenlandschaft bewundern, Felsbrocken hochkraxeln und Schneehänge runterrutschen. Und zum Abschluss Kaffee mit “ämene Stückli” geniessen.
Einen Tag im Klettergarten Holzegg, anstatt zwei Tage auf der Mettmenalp im Klettergarten Widerstein.
Eine faszinierend schöne Bergwelt bildet die Umgebung für die letzten Schneeschuhtage des scheidenden Winters.
Die Gletschertore des Morteratschgletschers sind eingebrochen oder liegen ungünstig. Aber der Zustieg zur Bovalhütte am 1. Mai über den Gletscher besticht durch den Hintergrund! Der unverspurte Gipfel des Piz Misaun, am Samstag, bleibt uns “ewig” in Erinnerung! Von oben sehen wir aber auch, dass wir das Gipfelziel vom Sonntag, den Piz Mandra, mit Abstieg nach Morteratsch, vergessen müssen. Zu häufig sind die Schnee freien Flecken in dieser Richtung. Also benutzen wir den “Sommer-Weg” für den Abstieg zur Bahnstation und geniessen die zeitige Heimfahrt.
Die Anreise endet in Ennetbürgen. Bei der St Jost ist Zeit für die erste Rast, das Panorama zu geniessen und die Kirche zu bewundern. Wir steigen über den Mattgrat zm Känzeli auf und lassen den Blick über den Vierwaldstättersee schweifen. Der Felsenweg zum Hammetschwandlift beeindruckt alle Teilnehmenden. Immer wieder sehen wir, wie der Weg mit viel Ingenieurkunst an an die senkrechten Felsen montiert worden ist. Einige Passagen passieren wir heute mit Tunnels viel einfacher. auch die Fahrt mit dem Lift ist ein Erlebnis! Nach der Mittagspause steigen wir vorbei am Bürgenstock-Ressort und über die Schiltweid ans Seeufer ab.
Schneeschuh-Tour nach dem letzten(?) Wintereinbruch.
Schneeschuh – Hochtour im Val Maighels
Er liess auf sich warten. So konnten wir das Abendrot geniessen. Dann leuchteten die Scheinwerfer der Pistenbullies an den steilen Hängen. Und dann – der Hauptdarsteller; Voll und hell, eben der Vollmond. Beeindruckend und wunderschön.
Aufgrund des fehlenden Schnees in Niederrickenbach haben wir erstaundlich gute Verhältnisse am Rütistein genossen.
Bei herrlichstem Wetter konnten wir die Einsteigertour durchführen. Abgesehen von dem eher herausfordernden Gipfelhang waren die Bedingungen der Pisten ähnlich.
Trotz des fehlenden Neuschnees hatten wir die Möglichkeit, die technischen Elemente zu betrachten, zu korrigieren und das Gelernte zu festigen. Die Videos waren dabei sehr hilfreich zur Veranschaulichung.