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Fronarbeitswochenende vom 12./13./14. Juni 2009 -

Start unseres Bauprojektes am 15. Juni 2009!

 

 

Teilnehmer: Rolli Baumgartner, Pia Bolliger, Stephan Etter, Gregor Hüsler, Hans Jack, Werner Meier, Christoph Moser, Roland Oberholzer, Röbi Peter, Röbi Reichlin, Viviane + Martin Rhyn mit Lara und Lea, Eugen Rieder, Martin Roth, Susanne Ryter mit Nina, Hansruedi + Eliane Schaub mit Lehrling Beat, Ruedi, Marc + Roman Streuli0906-6.jpg0906-2.jpg0906-7.jpg

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Schon seit Jahren nicht mehr war das Wetter so schön wie diesmal am Arbeitswochenende! Petrus muss gemerkt haben, wie wichtig das für uns alle war. 

Also: 25 Erwachsene SektiönlerInnen und 3 Kinder (auch die haben tüchtig mitgeholfen) haben an diesem Wochenende geputzt, gemalt, geschaufelt und gepickelt was das Zeug hielt. Es gab viel zu tun, damit am Montag, dem offiziellen Baubeginn, alles so bereit war wie geplant.

 

Aushub

Der grösste Brocken war denn auch die Bereitstellung des Bauplatzes. Der Schnee war zwar praktisch weggeschmolzen, aber es musste eine ganze Menge Gras, Steine und Erde weggeschaufelt und -gepickelt werden um die darunter liegenden Felsen zur Sprengung frei zu machen. Bestehende Leitungen und der breit gefächerte Blitzableiter erforderten besondere Sorgfalt beim graben.

Mit den kleineren Felsbrocken des Aushubs wurde eine Mauer errichtet, die den neuen, leicht verlegten Hüttenzugang (Richtung Sunniggrat) abgrenzt. 

 

Kanalisation

Unser 3-Kammer-Kanalisationssystem kann weiterhin verwendet werden, aber es muss ein neuer Zugang zu den Kammern und eine Verbindungsleitung zur Hütte erstellt werden. Unser Sanitärspezialist, Hansruedi Schaub, hat zusammen mit  Lehrling Beat den neuen Graben bis hinauf zum Plattenweg ausgehoben. In einem weiteren Schritt werden die Platten entfernt und der restliche Graben mit dem Bagger erstellt.

 

Samstagabend

Nach und nach fanden sich alle auf der Hüttenterrasse ein, staubig und verschwitzt, aber sehr zufrieden. Manch einer verspürte Muskeln von denen er gar nicht wusste, dass er sie hat! 

Später dann servierte uns Claudia, unsere Hüttenwartin, ein wunderbares Nachtessen, das mit grösstem Appetit verzehrt wurde.

Der Sonntag gehörte der Erholung: Die einen stiegen auf den Wichelstock, den Jakobiger, wanderten in Richtung Sunniggrat oder direkt hinunter an den Arnisee.

 

Dank

Als Hüttenchefin möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen bedanken für den tollen Einsatz, speziell auch bei unserem Architekten, Peter Büchel und unserem Hüttenwart, Adi Gnos, die beide immer an vorderster Front mit dabei waren!


 




Logbuch zu den Umbauarbeiten der Leutschachhütte

 

 

Montag, 15. Juni 2009 - Heli-Transporte durch das Militär

Ein wichtiger Tag: Heute haben wir einen Termin mit der Schweizer Armee, die uns

Transportflüge von rund 15 Tonnen Material zugesichert hat!

Ueber Nacht hat es geregnet und auch am Morgen fallen noch einige Tropfen, aber Adi ist zuversichtlich. Nebel sei keiner in Sicht, entscheidend für die Fliegerei, und die Niederschläge würden bald aufhören. Und so war es denn auch.

Kurz vor 11 Uhr landete der erste Heli neben der Hütte, Zentimeter genau! Und dann ging es Schlag auf Schlag. Total 7.5 Tonnen - in der Hauptsache Gerüst- und Isolationsmaterial, Bretter, Kies usw. wurden abwechslungsweise mit zwei Helis heraufgeflogen und jeweils von einem Flughelfer mit Funk zusammen mit dem Hüttenwart in Empfang genommen. Bis um 16.00 Uhr dauerten die 22 Rotationen, unterbrochen nur vom Mittagessen, zu dem die Crew der beiden Helis natürlich eingeladen war.

Ein sympathisches Detail: Einer der Piloten war eine Pilotin, die ihre Aufgabe souverän gemeistert hat!

 

Dienstag. 16. Juni 2009

Der erste Schlechtwettertag! Flüge der Heli Gotthard werden auf Mittwoch verschoben. Trotz Nässe und Nebel bohrt Adi unverdrossen in die Hüttenwand und bereitet einen der zwei nötigen Mauerdurchbrüche vor. Am Mittag ist es soweit und ein zwei Stein grosses Guckloch klafft in der Hüttenwand!

 

Mittwoch, 17. Juni 2009

Wetter gut - heute werden Bagger und andere Werkzeuge heraufgeflogen und auch das nötige Sprengmaterial. Die Positionierung des Baggers möglichst in der Nähe des Bauplatzes ist aufgrund des felsigen und unebenen Bodens nicht ganz einfach.

 

Donnerstag 18. und Freitag 19. Juni 2009

Der Fels auf dem Bauplatz erweist sich als zäh und hartnäckig und die Sprengarbeiten dauern volle zwei Tage, denn so nahe der Hütte muss alles sehr sorgfältig vorbereitet und durchgeführt werden. Dann ist der Schutt weggeräumt, der Bauplatz bereit. Auch Adi’s Mauerdurchbruch (neuer Durchgang vom Eingang in den neuen Anbau) hat nun seine volle (Tür-)Grösse. 


 

Logbuch - 30. Juni 2009

 

Wir haben Internet in der Hütte!

Swisscom sei Dank konnten Peter Büchel und ich am 29. Juni in die Hütte hinauf fliegen, zusammen mit einem Monteur der Firma Schleuniger, Zürich samt charmanter Begleitung, im Gepäck zwei grosse Werkzeugkoffer und eine Satellitenschüssel. Schon super, so ein Flug hinauf in die Hütte! In 3 Minuten fliegt der Heli die Strecke, wofür ich meist zwischen zwei und zweieinhalb Stunden brauche!

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Kaum angekommen, hat der von der Swisscom beauftragte Monteur die Situation begutachtet und in einem ersten Schritt die notwendigen Löcher in die Ostseite des ältesten Hüttenteils gebohrt. Ein solider Träger wurde angeschraubt als Basis für die Satellitenschüssel. Und nachdem auch die notwendigen Leitungen gelegt waren wurde in einem letzten Schritt das Internet auf Claudia’s PC installiert. Alles lief wie geschmiert, keine Probleme!

 

Beton Fundament

Währenddessen flog die Heli Gotthard fleissig Kübel um Kübel Beton für den Fundament Boden hinauf. Die beigefügten Fotos vermitteln einen Eindruck von dieser Arbeit, die mit viel Sorgfalt fachkundig und speditiv ausgeführt wurde. Kurz vor dem Mittagessen erfolgte der letzte Glattstrich des Bodens und alle atmeten auf, denn in den Bergen herrschte kein reines Sommerwetter wie hier im Mittelland. Am späten Nachmittag grollte der Donner dann auch bedrohlich, aber das nachfolgende Gewitter war harmlos - und der Beton eh schon trocken!

 

Fundament Wände

Am folgenden Tag, Mittwoch, 1. Juli, konnten dann auch die Wände des Fundamentes betoniert werden (auf den Fotos ist die Schalung ersichtlich). So ist denn die für den Moment heikelste Bauphase erfolgreich abgeschlossen - und die Terminplanung bis jetzt optimal!

 

Umgebung

Gleichzeitig wird auch immer wieder an der Hütten Umgebung gearbeitet, damit sich unsere Sommergäste auch während der Bauzeit wohl fühlen. Gleich neben dem Hütteneingang entsteht so ein zusätzlicher, sonniger Sitzplatz, gesäumt von einer fachmännisch aufgeschichteten und gepflasterten Mauer.



Logbuch - 31. Juli 2009

 

20. Juli - Montage der Holzelemente

Viel ist passiert im vergangenen Monat Juli! Eine der spektakulärsten und auch heikelsten Aktionen war sicher die Heli-Montage der Holzelemente, vorbereitet von der Zimmerei und Holzbau GmbH Sascha von Arx. Wird alles passen wie geplant? Es passte, und wie! Innerhalb eines Tages stand unser Hüttenanbau da, Wände und Dach, mit einer Spezialfolie gegen Regen geschützt. Diese Piloten von der Heli Gotthard sind wahre Präzisionskünstler wenn es ums Platzieren von Lasten geht. Hut ab!

 

Die grösste Schwierigkeit bei dieser Montage war die Verbindung des neuen Teils mit der alten Hütte, doch auch da passte alles, sorgfältig geplant und vorbereitet. Erleichtert konnte am selben Abend noch Aufrichte gefeiert werden, ohne Bäumchen zwar, dass in der Eile vergessen ging - und eben nicht in Reichweite der Hütte wächst! Der neue Anbau fügt sich sehr harmonisch an die bestehende Hütte an, ein gutes Gefühl!

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Reportage im Tages-Anzeiger

Der erste Termin musste wegen Schneefalls - am Morgen des 18. Juli lagen 20 cm Neuschnee vor der Hütte - verschoben werden. Glücklicherweise, muss man sagen, denn der Tagi-Reporter erwischte mit dem 20. Juli einen der interessantesten Bautage - die Montage der Holzelemente. Die gute und ausgewogene Reportage ist am 22. Juli im Tagi abgedruckt worden. Auch an dieser Stelle einen herzlichen Dank an den Reporter, Thomas Zemp!

 

Innenausbau

Bereits sind auch die beiden Zwischenböden und Teile der Holzwände erstellt. Als nächstes treten die Sanitär-Monteure in Aktion, um die notwendigen Leitungen zu installieren, bevor am Innenausbau weiter gearbeitet werden kann. Dann gibt es immer wieder eine ganze Reihe von allerlei notwendigen Anpassungsarbeiten.

 

Wie geht’s weiter?

Fertigstellung des Innenausbaus, Installation der Sanitäranlagen, Legen der Bodenplatten usw. und in einer späteren Phase die Blechverkleidung der Wände und des Daches. Es gibt noch viel zu tun, aber bis jetzt konnte der Terminplan eingehalten werden. Wir sind zuversichtlich, dass bis Ende September der Grossteil der Arbeiten beendet sein wird.

 

 

Logbuch - 22. August 2009

 

Neuer Look!

Seit kurzem präsentiert sich unser Anbau im definitiven Look - der Blechverkleidung - und sie passt sehr gut zu den bereits vorhandenen Materialien, den Steinmauern und dem Blechdach. Richtig stattlich steht sie da, unsere Leutschachhütte (siehe Foto). Ich denke, der Entscheid für dieses Aussenmaterial war goldrichtig, nicht zuletzt in Bezug auf den zukünftigen Unterhalt.

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Militärflüge

Am letzten Donnerstag, 22. August, hat uns die Schweizer Armee weiteres Material in die Hütte hinauf und Bauabfall nach Intschi hinunter geflogen. Rund 6 Tonnen, wie uns einer der Piloten verriet. Es war ein heisser, strahlend blauer Sommertag und die Piloten und Flughelfer genossen diesen Einsatz sichtlich. Und wie immer hat uns Claudia, unsere Hüttenwartin, mit einem feinen Mittagessen verwöhnt.

 

Innenausbau

Jetzt kommt die Zeit des Innenausbaus, wobei im Erdgeschoss bereits der Plattenboden gelegt und ein Grossteil der Wandplättli durch Adi verlegt wurde. Auch die nötigen Sanitärleitungen sind erstellt, wobei uns die Firma Hansruedi Schaub aus Horgen grosszügig mit Facharbeitern unterstützte! Auch an dieser Stelle herzlichen Dank! Was im Moment noch fehlt, sind die elektrischen Anschlüsse, die anfangs kommender Woche von Paul Furrer installiert werden, ebenso die 5 Solar Panels an der Fassade.

 

Dann tritt der Zimmermann, Sascha von Arx mit seinen Mitarbeitern wieder in Aktion. Wände werden verkleidet und die Fussböden mit einem definitiven Holzbelag versehen. Montiert werden auch die beiden Holztreppen, die in die oberen Stockwerke führen. Und natürlich gibt es eine ganze Reihe von aufwendigen Ein- und Anpassungsarbeiten! Die Anpassung des neuen Hüttenteils an die alten Mauern erfordert viel Fingerspitzengefühl (siehe Foto) und technisches know how.

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Lehrlingslager

Ab Montag, dem 31. August, werden 8 Lehrlinge der Stutz Gruppe mit Sitz in Hatswil TG, zusammen mit 2 Betreuern die der Hütte vorgelagerte Mauer sanieren. Ebenfalls vorgesehen ist die Erstellung eines neuen Sitzplatzes auf der Hüttensüdseite. Alle Lernenden sind im 3. Lehrjahr und werden von zwei Fachleuten betreut. Hoffen wir, dass das Wetter uns weiterhin so treu bleibt und dass die Lehrlinge eine spannende Woche in unserer Hütte erleben können!

 

Zentralvorstand Bern

Am 31. August wird Ueli Delang, Hüttenverantwortlicher im ZV, unseren Anbau besuchen, zusammen mit Peter Büchel, unserem Architekten. Zur Erinnerung: Der Zentralvorstand hat für die Subventionszusage gewisse Aenderungen vorgeschlagen resp. verlangt und will sich nun an Ort und Stelle einen Augenschein verschaffen.

 

 

Logbuch – 6. September 2009

 

Das Gerüst ist weg!

So wie auf dem Foto präsentiert sich jetzt der neue Anbau! Die obersten beiden Fenster (in der Mitte werden noch die Solarpanels montiert) gehören zum Schlafzimmer unseres Hüttenwartpaares, mit direkter Aussicht auf das türkisfarbene Niederseeli. In der Zwischenzeit sind die beiden bereits in ihr neues Quartier umgezogen und geniessen nach all dem Staub und Lärm die wohlverdiente Privatsphäre.

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Lehrlingslager Firma Stutz & Co., Hatswil TG

Geschwitzt haben sie schon, die 10 Strassenbaulehrlinge, als sie am Morgen des 31. Augustes zusammen mit 2 Betreuern in unsere Hütte hinaufstiegen - und müde waren sie auch! Belohnt wurden sie aber mit einem der schönsten Sommertage in der Saison 2009!

Schon am Nachmittag nahmen sie die ihnen von unserem Hüttenwart zugeteilten Arbeiten mit Elan in Angriff. Man sah sofort, ja die sind arbeiten mit Stein gewohnt - auch wenn das meiste total neu für sie war. 

Geplante Arbeiten: Komplette Sanierung der Umgebungsmauer, deren ältester Teil runde 70 Jahre alt ist.

Sanierung des alten Brunnentroges auf der Nordseite, der auseinander zu brechen drohte.

Erstellen des zusätzlichen Sitzplatzes auf der Südseite der Hütte, wobei Steinblöcke spalten angesagt war (genügend vorhanden in der Umgebung).

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Unter kundiger Leitung der beiden Vorgesetzten und Adi, unserem Hüttenwart, waren die Resultate schon am Ende des zweiten Tages beachtlich! Und bis Ende der Woche wurden alle geplanten Arbeiten ausgeführt nicht zuletzt auch dank Petrus, der das schöne Wetter - abgesehen von einigen Wolken und gelegentlichen Regenschauern - andauern liess.

 

Dank

Im Namen der Sektion Zimmerberg möchten wir auch an dieser Stelle allen Beteiligten für ihren tollen Einsatz danken. Wir wissen das sehr zu schätzen. Wir wissen auch, dass der Handy-Empfang in der Hütte oben mangelhaft ist, für junge Leute sicher frustrierend. Und dass es ausser Naturschauspielen wie zauberhafter Sternenhimmel und Mondaufgang keine Unterhaltungsmöglichkeiten gibt! Trotzdem hoffen wir aber, dass diese Woche allen Lehrlingen in guter Erinnerung bleibt! Nochmals herzlichen Dank!


 

So, das wären die aktuellsten Hütten news. Fortsetzung folgt! Weiterhin einen schönen Sommer wünscht

Euere Hüttenchefin

Rosmarie Kleiner

 


 


 
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Clubnachrichten:

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Hütten Koordinaten:
Eigentümer SAC Zimmerberg, 8810 Horgen
Höhe ü. Meer: 2208m
Schlafplätze 60
Winterraum 20

Anreise Intschi:
Ausgangspunkte:
Arnisee (Seilbahn Intschi oder Amsteg) (Sommer und Winter) Fahrplan
Intschi (Bus)(Sommer und Winter) Fahrplan 
 
Zustiege:
Intschi - Arnisee - Leitschach
2 h 30'  vom Arnisee
5 h von Intschi T2

GPS-Touren:
Touren zum Herunterladen unter www.gps-tracks.com