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Tourenbericht Naturpark Obere Donau Drucken E-Mail

Senioren-Wanderung im Naturpark Obere Donau auf der Schwäbischen Alb vom 6. Oktober 2009

 

Schon im ICE, welcher uns über Schaffhausen nach Tuttlingen brachte, verteilte Hildegard, Gattin des organisierenden Werner Oehry, eine reichhaltige, vorbereitende Dokumentation über die zu besuchende Region. Ein Regionalbus bringt die 26 Teilnehmer an den Ausgangspunkt der Wanderung, nach Fridingen. Auf dieser Fahrt zeigt sich die auch hier nicht "blaue" Donau. Trockenheit und das talaufwärts versickerte Donauwasser lassen sie eher als Bach denn als Strom erscheinen, als den wir sie üblicherweise wahrnehmen.

 

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Am Ausgangspunkt erwartet uns Oswald, der Bruder von Hildegard, der fortan als heimatkundiger Informant fungiert. Bei vorerst bedecktem Himmel nehmen wir auf weichen Pfaden durch Wälder in Herbstfarben den steilen Anstieg auf das Hochplateau der Alb in Angriff. Blicke ins flache, 200 m tiefer gelegene, von Kalkschroffen flankierte Tal mit der mäandrierenden Donau geben Anlass zu erklärenden Erläuterungen durch Oswald. Bald  nach dem Stundenhalt folgt ein steiler Abstieg über abgeschliffenen Kalk zur Flussfurt. Neuerdings ist die Überquerung zum Jägerhaus durch eine Fussgängerbrücke erleichtert.

Hier erfolgt die Aufteilung in zwei Gruppen: Werner steigt mit gut der Hälfte der Teilnehmer rechtsseitig auf das Plateau der Alb hinauf, während Hildegard mit den Übrigen, eingeschlossen der Berichterstatter, im Talboden der Donau folgt.

 

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Kurz nach dem Picknick wird der Blick auf die imposante Anlage der Benediktinerabtei Beuron gefesselt. Hier haben wir Gelegenheit zur Besichtigung der barocken Klosterkirche mit der Ende des 19. Jahrhunderts angebauten Gnadenkapelle; letztere reichhaltig ausgeschmückt im Stil ägyptisierender Kirchenkunst.

 

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Es folgt die Busfahrt an den Geburtsort von Hildegard, die Stadt Mühlheim an der Donau. Dies auf Umwegen mit Halten in ländlichen Dörfern, die noch nicht von der Bauwut erfasst sind, welche bei uns grassiert. Mühlheims historische Altstadt zeichnet sich aus durch gepflegte Fachwerkbauten und durch üppigen Blumenschmuck in bunten Herbstfarben. Herausragende Baukörper sind das Alte und das Neue Schloss, letzteres als krönender Abschluss der auf einem Hügelsporn errichteten Altstadt. Unerwartet taucht der "historische Nachtwächter" auf, Mitglied der europäischen Nachtwächter- und Turmzunft. Er ermöglicht der Gruppe einen Blick in die den Pestheiligen geweihte Kapelle. Hildegard erfährt spontan die Aufmerksamkeit und Verbundenheit einheimischer Bekannter. Der, eine Bronzeskulpturen-Gruppe mit Ziegen und Hirtenbub bewundernde Berichterstatter wird von einem Passanten aufgeklärt: das Kunstwerk ist insbesondere den jüngeren, weiblichen Einheimischen gewidmet, die den Spottnamen "Mühlheimer Geissen" tragen.

 

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Beim Besteigen des Regionalbusses zurück nach Tuttlingen treffen wir zusammen mit Werners Wandergruppe, die nach kürzerem Besuch von Beuron wiederum, zum dritten Mal, das Plateau der Schwäbischen Alb erkommen hatte und, vorbei am sogenannten Knopfmacherfelsen, zurück zum Ausgangspunkt Fridingen marschierte und damit den Kreis der Rundwanderung geschlossen hat.

 

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Wohl im Namen aller Teilnehmer danke ich Hildegard und Werner ganz herzlich für die vorbildliche Organisation und Durchführung dieser Tour. Sie haben uns damit erstmalig eine Wanderregion erschlossen, die einzigartige Natur- und Kulturerlebnisse vermittelt und dies mit dem OeV in der unwahrscheinlich kurzen Reisezeit von einer Stunde und 19 Minuten von Zürich nach Tuttlingen.

 

Hans Wenk


 
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Hütten Koordinaten:
Eigentümer SAC Zimmerberg, 8810 Horgen
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Schlafplätze 60
Winterraum 20

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Ausgangspunkte:
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Intschi - Arnisee - Leitschach
2 h 30'  vom Arnisee
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Touren zum Herunterladen unter www.gps-tracks.com