Teilnehmer: Tamara Krapf,
Marie-Louise Scherrer, Jörg Honegger, Christoph Moser, Roland Oberholzer, Urs
Dürig, Fabrizio Ricci.
Mit der Luftseilbahn von Chur
zum Känzeli, dann mit der Gondelbahn bis Brambrüesch und weiter mit Skilift und
Sesselbahn zum Dreibündenstein.
Eine Skitour kann eben auch
mühelos beginnen. Ich wählte eine noch mühelosere Variante und erreichte mit
Sesselbahn und Skilift des Skigebietes Pradaschier (jenes mit der längsten
Sommer- und Winterrodelbahn der Welt; auch für einen mit allen Wassern
gewaschenen Zimmerbergler ein Erlebnis) von Churwalden aus Punkt 2181.
Hier traf ich mich mit den
vom Dreibündenstein kommenden Kameraden. Zusammen ging es gemächlich bei
schönstem Wetter Richtung Süden weiter bis zu Beginn des kurzen Grates, welcher
auf die Fulbergegg, 2449 m, führt.
Mit einigen Spitzkehren
überwanden wir dieses Steilstück und erreichten bald das Skidepot im Sattel
unter dem Fulhorn. Dann noch die letzten 80 Höhenmeter, etwas ausgesetzt über
die steil ins Domleschg abfallenden Hänge, und wir standen auf dem Gipfel, mit
super Aussicht, aber auch mit starkem Südwind, welcher ein wenig an den Gran
Paradiso erinnerte. Da Christof Jud nicht dabei war, hätte aber alles Fluchen
nichts genützt, siehe Tourenbericht "Gran Paradiso" der genannten
Person in den Club-Nachrichten Nov./Dez. 08.
Wegen der erheblichen
Lawinengefahr verzichteten wir auf die Abfahrt über den Nordhang, stiegen
wieder zum Skidepot ab und fuhren dann, bei durchaus guten Verhältnissen, durch
das Pargitscher Tobel ab. Nach einem kurzen Stück über die Skipiste erreichten
wir über die Alpsiedlung Pradaschier dann noch einen wunderschönen
Pulverschneehang bis nach Churwalden und mit einem zehnminütigen Fussmarsch die
Postauto-Haltestelle im Dorf.
Herzlichen Dank an Erich für
diese schöne Skitour.